Unsere Welt - Das Leben der Gehörlosen

 

Alltag der Gehörlosen

 

 

Wir wollten noch einen kleinen Einblick in den Alltag der Gehörlosen geben und zeigen welche technische Hilfsmitteln uns ein fast normales Leben ermöglichen.

 

Der Tag fängt bei Gehörlosen mit dem blinken oder / und dem vibrieren des Weckers an.

Es kann zwischen der drei Varianten des „lautlosen“ Weckers gewählt werden.

Die erste Variante ist der Lichtwecker, der blinkt zur Weckzeit, die zweite Möglichkeit ist der Vibrationswecker und die dritte Wahl des Weckers ist der Lichtvibrationswecker bei dem es die doppelte Garantie des Aufstehens gibt. ;-)

 

Dieser Wecker zeigt die dritte Variante und ist somit ein Licht- und Vibrationswecker.

 

 

In dieser Ansicht ist das Vibrationskissen, welches man sich unter dem Kopfkissen oder unter der Matratze stecken kann, am Wecker angeschlossen an dem noch eine beliebige Lampe in den Stecker gesteckt werden kann, so vibriert der Wecker nicht nur zur Weckzeit, sondern blinkt zusätzlich durch die Lampe.

 

 

Nach dem Aufstehen geht’s erst mal ins Bad, dann frühstücken einige noch bevor sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto zur Arbeit fahren, aber für den Führerschein haben damals Gehörlose auch kämpfen müssen bis 1959 - 1960 das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden hat, dass Gehörlose auch den Führerschein machen dürfen und somit auch Auto fahren dürfen.

 

 

Im Jahre 1977 gab es das erste Schreibtelefon mit dem Gehörlose ihre gehörlose Freunde anrufen konnten, die auch ein Schreibtelefon haben, da das Gerät zwei Ohrmuscheln für den Hörer hat an denen der Hörer reingesetzt wird um die Töne, die beim tippen erzeugt werden an das andere Ende der Leitung zu übertragen bei dem das Gerät diese Töne in Schrift umgewandelt.

Diese Möglichkeit wird heute seltener benutzt, da sich die Technik immer weiter entwickelt hat.

 

 

 

Dann kam die Zeit der Faxgeräte mit denen man Briefe schneller verschicken und empfangen konnte, als mit der Post und man konnte an jedem ein Fax schicken, der ein Fax hatte und das hat heute fast jeder im Gegensatz zu einigen andere Geräte, die nur von Gehörlosen mit Ausnahmen genutzt werden, wie das Schreibtelefon. Diese Methode wird heutzutage auch noch häufig angewandt.

 

 

 

Es folgte die Zeit der Bildtelefone über die man per Bild telefonieren kann, welches sehr beliebt ist bei Gehörlosen, da man den anderen sehen und somit auch mit ihm gebärden kann ohne erst das was man dem anderen mitteilen möchte schreiben zu müssen.

 

 

 

Die Information, ob das Schreibtelefon, Bildtelefon oder das Faxgerät klingelt oder jemand an der Haustür klingelt bekommt man mit einem Meldegerät, das auf Klingelsignale mit Lichtsignale reagiert.

 

 

 

Die Variante SMS zu verschicken und damit auch unterwegs etwas mitzuteilen zu können ohne telefonieren zu müssen ist auch ein großer Fortschritt für Gehörlose zudem die meisten Handys auch über einen Vibrationsalarm verfügen, der uns dann mitteilt, dass eine SMS eingegangen ist.

 

                      

 

 

Es gibt sicher noch viele Fragen über den Alltag von Gehörlosen, aber die hier aufgelistete technische Hilfsmitteln haben eine wichtige Bedeutung für Gehörlose und gehören zur alltägliche Verwendung.

 

 

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